Lichtblicke – Heimat finden in Altona und Hamburg

Ein Fotoprojekt mit geflüchteten Jugendlichen

22. August 2018 bis Januar 2019


Eine Flucht und das Leben im Exil bedeuten für die meisten Menschen, vor einer völlig neuen Lebenssituation zu stehen. Oft lassen die Betroffenen alles zurück und sind gezwungen sich schnell in einer neuen Heimat zurechtzufinden. Doch mit welchen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken ist ein solcher Prozess eigentlich verbunden und was hilft Geflüchteten sich in einem anfänglich fremden Land heimisch zu fühlen? Die Ausstellung „Lichtblicke“ zeigt Bilder und lyrische Texte, die von jungen Geflüchteten völlig unterschiedlicher Herkunft erarbeitet wurden und einen tieferen Einblick in ihre Gedankenwelt ermöglichen sollen.

Die Ausstellung ist ein Ergebnis des Projektes „wirsprechenfotografisch“, das 2017 den Bildungspreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erhalten hat. Das Projekt „wirsprechenfotografisch“ nutzt die Fotografie als universelle Kommunikations-form und möchte geflüchteten Menschen mittels der Fotografie neue Perspektiven vermitteln. Von der Islam- und Politikwissenschaftlerin und freien Fotografin Joceline Noelle Berger im März 2015 in Hamburg initiiert und durch den Kommunikations-designer Tobias Hoss sowie den Fotojournalisten und Filmemacher Mohammad Al Bdewi verstärkt, konnte das Team seit der Gründung bereits acht Fotoprojekte mit geflüchteten Jugendlichen realisieren.


Teilnehmer des Projekts wirsprechenfotografisch, Foto: Jocelin Berger