28. Januar 2018

Sonntags-Matineen

Melbye. Maler des Meeres

Sonntag, 14. Januar 2018, 11 Uhr, 1,50 € pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt


Zwischen Vertraut und Fremd
Der dänische Blick auf Deutschland um 1850
Sonntag, 29.10.2017, 11 Uhr

Vortrag, Prof. Dr. Steen Bo Frandsen, Syddansk Universitet, Sonderborg

Die Mitte des 19. Jahrhunderts markiert einen Wendepunkt in der deutsch-dänischen Nachbarschaft. Mit den beiden Schleswigschen Kriegen (1848-1850 und 1864) endete die jahrhundertelange Union zwischen dem dänischen Königreich und den Herzogtümern. Die politischen und militärischen Auseinandersetzungen sowie die nationalen Gegensätze beherrschen auch die meisten Darstellungen der Epoche. Zu oft wird vergessen, dass Dänen, Schleswiger und Holsteiner nach wie vor Verbindungen pflegten. Gerade das Beispiel Melbye zeigt, dass längst nicht alle Kontakte wegen der nationalen Konflikte gekappt wurden.

Der Traum von der Freiheit
Die deutsche Revolution von 1848/49 in Augenzeugenberichten
Sonntag, 19.11.2017, 11 Uhr
Filmvorführung in Kooperation mit CineGraph
Kosten: 1,50 € pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt

Die szenische Dokumentation verknüpft ein Ateliergespräch mit den Erinnerungen zum Revolutionsgeschehens der Jahre 1848/49. Otto Sander spielt den Marinemaler Anton Melbye (1818-1875), dessen Pariser Atelier im Film zum Treffpunkt der deutschen Revolutionäre Carl Schurz (1829-1906) und dessen Freund Adolf Strodtmann (1829-1879) wurde. Der Film läuft im Rahmen von cinefest– XIV.Internationales Festival des deutschen Film-Erbes: „Zwischen Revolution und Restauration. Kultur und Politik 1789-1848 im Spiegel des Films“. Weitere Informationen unter: [www.cinefest.de][3]

Mit Otto Sander, Peter Schell und Felix von Manteuffel und über 1500 Statisten.
D 1998. Regie: Jürgen Stumpfhaus. 90 Min.

Caspar David Friedrich
Grenzen der Zeit
Sonntag, 26.11.2017, 11 Uhr
Filmvorführung in Kooperation mit CineGraph
Kosten: 1,50 € pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt

Der Dokumentar-Spielfilm ist ein Porträt des Malers, dessen Werke eine bedeutende Referenz für das Werk Anton Melbyes darstellen. Von Zeitgenossen zumeist abgelehnt, blicken einige Freunde auf Friedrichs Leben zurück, er selbst taucht nur als Kommentarstimme auf. Der Film läuft im Rahmen von cinefest– XIV. Internationales Festival des deutschen Film-Erbes: „Zwischen Revolution und Restauration. Kultur und Politik 1789-1848 im Spiegel des Films“. Weitere Informationen unter: [www.cinefest.de][4]

Mit Helmut Griem, Sabine Sinjen, Hans Peter Hallwachs, Walter Schmidinger, Hans Quest, Lothar Blumhagen, Otto Sander, Wolfgang Greese
D 1985/86. Regie: Peter Schamoni. 81 Min.

Es kann ja nicht immer so bleiben…
Dat kann ja nich ümmer so bliewen…
Sonntag, 14.01.2018, 11 Uhr
Kosten: 1,50 € pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt

Maritime Liederatur mit Jochen Wiegandt:
War eine Seefahrt immer lustig? Hatten die Matrosen wirklich die Pest an Bord? War „Ahoi“ ein Seemansgruß? Jochen Wiegand hat sich auf eine musikalische Spurensuche begeben und macht das Publikum bekannt mit Gassenhauern, Seasongs, Seefahrtsliedern, Shantys und Salzwasser-Schlagern.

Master and Commander.
Bis ans Ende der Welt
Sonntag, 28.01.2018, 11 Uhr
Filmvorführung in Kooperation mit CineGraph
Kosten: 1,50 € pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt

Während der Napoleonischen Kriege wird ein britisches Kriegsschiff mit der Verfolgung eines französischen Kaperschiffes beauftragt. Die Jagd nach dem feindlichen Schiff führt von Brasilien über Kap Horn bis zu den Galapagos-Inseln. Der Film zeichnet sich durch viele historische Details aus und zeichnet ein realitätsnahes Bild vom Leben an Bord und dem Kampf gegen die Naturgewalten.

Mit Russell Crowe, Paul Bettany, Chris Larkin USA 2003. Regie: Peter Weir. 133 Min.


Anton Melbye, Der Leuchtturm von Eddystone, 1844, Öl auf LW, Privatsammlung Hamburg