Facetten der Altonaer Stadtentwicklung

Blicke in die Sammlungen des Altonaer Museums

Otto Markus (1862–1952), Altonia, 1900, Öl auf Leinwand. Foto: SHMH, Altonaer Museum

Otto Markus (1862–1952), Altonia, 1900. Öl auf Leinwand. Foto: SHMH


Am 23. August 1664 wurden dem Flecken Altona durch den dänischen König Frederik III. die Stadtrechte verliehen. Vor 1864 war Altona lange die zweitgrößte Stadt im dänischen Gesamtstaat und bis zur Eingliederung in den Stadtstaat Hamburg im Jahr 1938 die größte Stadt in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Seit 1949 ist Altona einer von sieben Bezirken der Freien und Hansestadt
Hamburg.

Vom kleinen Fischerdorf entwickelte Altona sich im 17. und 18. Jahrhundert zu einer prosperierenden Handelsstadt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt zum bedeutenden Industriestandort heran. In jüngerer Zeit kennt man Altona als Trendviertel im Hamburger Westen. Altonas Geschichte war stets geprägt von Konkurrenz, aber auch von enger Zusammenarbeit mit dem benachbarten Hamburg. Das Altonaer Stadtrecht gewährte bereits 1664 Glaubens- und Gewerbefreiheit und lockte Einwanderer an. Bis heute gilt in Altona eine Tradition des offenen Tores.

Die neue Sammlungspräsentation zeigt die Altonaer Stadtgeschichte mit dem Schwerpunkt der Stadtentwicklung und gibt Einblicke in den Sammlungsbestand des Altonaer Museums. Außerdem werden ausgewählte Altonaer Persönlichkeiten vorgestellt, die beispielhaft für wichtige Aspekte der Stadtgeschichte stehen. Die Präsentation bildet den ersten Schritt der Erarbeitung einer zukünftigen Dauerausstellung zur Geschichte des Hamburger
Westens.