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ARCHIV

Für Fotoanfragen bzw. Fotoaufträge wenden Sie sich bitte an Frau Elke Schneider, Telefon 040/ 428.135-1488, Telefax 040/ 428.135-2122 oder Mail elke.schneider(at)altonaermuseum.de
 

ARCHIV DER GRAPHIK UND ZEICHNUNGEN

Im Graphik-Archiv sind fast 100.000 Objekte verwahrt. Neben einer Vielzahl von Künstlergraphiken und -zeichnungen befindet sich auch eine der größten geschlossenen Sammlungen von Künstlerpostkarten und -briefen in der Sammlung.

Weitere Sammlungsschwerpunkte sind populäre Druckgraphik wie Bilderbogen aus dem 19. Jahrhundert, topographische Darstellungen aus der Geschichte Altonas, Darstellungen von Trachten und aus dem Volksleben, Porträts Altonaer Bürger aus dem 18.Jahrhundert, Porträts aus dem dänischen Adel, Schiffsporträts und -risse, Seekarten, Land- und Stadtpläne und Konvolute einzelner Künstler.

Besichtigung von Grafik
jeden Donnerstag und Freitag von 13 - 16 Uhr nach vorheriger Anmeldung

 

ARCHIV DER FOTOSAMMLUNG

Das Fotoarchiv enthält 100.000 Fotografien. Darunter befinden sich Glasplattennegative, Originalabzüge und Prints von bekannten Fotografen wie Christian Friedrich Brandt, Anton Bruhn, Minna Diez-Dührkoop, Walter Dombrowski, Walter Hollnagel, Ernst Juhl, Charles Junod, Henry Koehn, Heinrich Georg Nothnagel, Emil Puls und Carl Ferdinand Stelzner.

 

Die Sammlung enthält kulturhistorische Aufnahmen aus der Stadtentwicklung Altonas und aus der Schiffahrt, aus dem Volksleben und aus der baulichen Entwicklungsgeschichte des Altonaer Museum seit seiner Eröffnung am heutigen Standort Museumstraße 23 im Jahr 1901. Daneben gibt es zahlreiche Fotoaufnahmen von Objekten aus dem Museum und aus dem Archiv, die nach Themenbereichen eingeteilt sind.

 
Ansprechpartnerin und Archivleiterin

Gabriela Baumer
Telefon (040) 428 135-2504
Telefax (040) 428 135-2143
Mail gabriela.baumer(at)altonaermuseum.de

 

ARCHIV DER KULTURGESCHICHTLICHE DOKUMENTE

Die Sammlung umfasst mehrere tausend Objekte, darunter

  • Adelsbriefe und Erlasse aus der Zeit als Altona zum dänischen Gesamtstaat gehörte
  • Stammbäume
  • Rechnungen und Geschäftsbriefe
  • Lehr- und Dienstbücher
  • Urkunden und Visitenkarten
  • Nachlässe aus Fabriken Altonas
  • Familien-Konvolute
  • Oblaten, Sammelbilder und Spiele
  • Servietten
  • Zigarrenpapiere
  • Theaterprogramme
  • Fahrkarten und -pläne der Altonaer-Kieler Eisenbahn
  • Glückwunsch- und Speisekarten.

Die älteste Archivalie stammt aus dem Jahr 1560.

Besichtigung von Archivalien nach vorheriger Anmeldung


Ansprechpartnerin

Birgit Staack
Telefon (040) 428 135-2157
Telefax (040) 428 135-2143
Mail birgit.staack(at)altonaermuseum.de

 

ARCHIV DER BILDPOSTKARTEN
Zur Geschichte der gedruckten Postkarte

Nachdem 1869 in Österreich die ersten Postkarten verschickt worden waren, entschloß man sich in Deutschland trotz starker moralischer Bedenken, die Postkarte als neues Kommunikationsmittel einzuführen. Es war befürchtet worden, daß unbefugte Personen die offen versandten Postkarten lesen würden und von dem Inhalt Gebrauch machen könnten. Doch auch in Deutschland fand die Postkarte nach ihrer Einführung 1870 große Anerkennung und seit dem 1. Oktober desselben Jahres wurden in den restlichen Monaten des Jahres in den österreichischen Kronländern westlich der Leitha  bereits "Correspondenzkarten" 2 930 000 Stück umgesetzt.

Die große Beliebtheit der Postkarten erklärt sich dadurch, daß für einen Text wenig Platz zur Verfügung stand und die Beschriftung somit kaum Zeit und Überlegung erforderte. Die vergleichsweise kurzen Mitteilungen, damals noch auf der Vorderseite, wurden durch die Entwicklung der Bildpostkarte weiter eingeschränkt, da Bild und Text die gleiche Postkartenseite teilten. Seit 1905 wurden die Mitteilungen auf der Rückseite der Postkarte verfaßt.

Auch die künstlerisch Vielfalt, die mit der Zeit rasch zunahm, förderte die Verbreitung der Postkarten. Der Gebrauch von Reliefprägung, Goldtiefdruck und Stoffen, wie z.B. Sand, Seide, Plüsch, Mineralstaub machte die Postkarte zum drucktechnischen Kunstwerk, auch wenn sich über die ästhetische Qualität oft streiten läßt. Die Bildpostkarten aus Deutschland waren bis zum Ersten Weltkrieg eine begehrte Exportware aufgrund ihrer hervorragenden Druckqualität (Chromolitographie).


Die Sammlung des Altonaer Museum

Den Themen, denen man sich auf Postkarten zuwandte, waren keine Grenzen gesetzt, und so ist es bis heute geblieben. Das Altonaer Museum versucht diese Fülle festzuhalten, indem die Sammlung, die bis jetzt ca. 1,5 Millionen Postkarten umfaßt, konstant fortgeführt wird.

Das Altonaer Museum sammelt Postkarten aus aller Welt mit Schwerpunkt allerdings auf deutschen Karten. Neben den Glückwunschkarten reichen die Themen der Sammlung von Topographie über Natur, Krieg, Schiffahrt, Sport, Politik, Erotik bis hin zur Werbung.


Besichtigung von Bildpostkarten im Lesesaal der Bibliothek
jeden Mittwoch 13 - 16 Uhr nach vorheriger Anmeldung


Anprechpartnerin
Ingeborg Hass
Telefon (040) 428 135-2157
Telefax (040) 428 135-2143