Die Lauenburger Raths-Apotheke
Im März 1996 erhielt das Altonaer Museum die gesamte Einrichtung der ehemaligen Lauenburger Raths-Apotheke von deren Eigentümerin und letzten Betreiberin, Frau Margarete Lammers, als Geschenk. Dem notariell beglaubigtem Schenkungsvertrag lag die Zusage des Museums zugrunde, dass die Überführung in dessen Schausammlungsräume von einer detaillierten Dokumentation des Bestandes mit Aufmaßplänen, Photographien, Beschreibungen und einer wissenschaftlichen Inventarisation aller Objekte sowie einschlägigen, per Tonband festzuhaltenden Interviews der Schenkerin begleitet und der Einbau im Museum ohne Zwischenlagerung erfolgen werde. In den nächten Monaten wurden daraufhin die vorgesehenen Räumlichkeiten im dritten Obergeschoss des Museums angemessen baulich hergerichtet.
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Der Einbau des Mobiliars der Offizin konnte schon im Spätherbst des Jahres erfolgen, sodass bei dieser Arbeit die Erinnerung an den Originalbefund noch ganz frisch war. Die Restaurierung dieses Mobiliars und der Einbau des Labors sowie die Herrichtung zugehöriger weiterer Nebenräume und die Inventarisation aller Objekte zog sich allerdings länger hin, als erwartet, denn überführt worden waren nicht nur die Einrichtungsgegenstände, sondern auch alle Gefäße und alles weitere Zubehör sowie auch all jene Verkaufswaren, die nicht verderblich, nicht gefährlich und nicht dauerhaft unter Verschluss zu halten waren, sollte doch genau der Zustand bei Schließung der Apotheke im Museum dokumentiert werden. Die feierliche Wiedereröffnung konnte fünf Jahre nach der Schenkung im Beisein der inzwischen hochbetagten Vorbesitzerin am 24. April 2001 erfolgen.
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